Über uns

Wir sind eine starke Gemeinschaft von Gemüse- und Obsterzeuger, die überwiegend selbst vermarkten. Unsere Produkte verkaufen wir auf Groß- und Wochenmärkten, in Hofläden oder beliefern damit direkt den Lebensmitteleinzelhandel.

Zu unseren Zielen zählen:

  • Förderung von gesundem Selbstvertrauen und Auftreten
  • Stärkung der regionalen Selbstvermarktung und kurzer Wege sowie der nachhaltigen Produktion.
  • Eintreten für einen fairen Wettbewerb, notfalls durch Abschaffung von Wettbewerbsnachteilen durch die Gemeinsame Marktordnung der EU; Abschaffung der Priorisierung und der Prosperitätsschwelle in der einzelbetrieblichen Förderung
  • Mitarbeit in berufsständischen Gremien
  • Förderung von Initiativen zur Fachkräftegewinnung und -sicherung sowie zur Berufsbildung
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die regionale Erzeugung
  • Mitfinanzierung des Verbundprojekts zur Schließung von Indikationslücken beim Pflanzenschutz
  • Information der Mitglieder durch vierteljährliche Rundschreiben mit neuesten Informationen
  • Weiterbildung, Erfahrungsaustausch und Förderung der Kollegialität durch jährliche Tagungen mit Rahmenprogramm in der Bildungsstätte des deutschen Gartenbaus in Grünberg sowie in verschiedenen Regionen Deutschlands und Europas

Vorstand und Geschäftsstelle:

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Robert Dreesen

Vorsitzender

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Willi Böck

Vorstandsmitglied

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Heiner Wischendorff

Vorstandsmitglied

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Stefan Scherzer

Vorstandsmitglied

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Ralf Mergenthaler

Vorstandsmitglied

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Andreas Evers

Vorstandsmitglied

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Jochen Winkhoff

Geschäftsführung

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Warum regionales und saisonales Gemüse?

Reifes Gemüse und Obst weist die höchsten Gehalte an Geschmacksstoffen sowie an Vitaminen usw. auf. Kurze Transportwege garantieren beste Frische und Haltbarkeit. Außerdem ist das saisonale Angebot preiswerter und die kurzen Wege schonen die Umwelt und minimieren die Nährstoffverluste im Produkt. Gründe genug, stets regional und saisonal einzukaufen. Gemüse liefert wertvolle Inhaltsstoffe bei gleichzeitig wenig Kalorien. Der Gehalt an Inhaltsstoffen wird ganz wesentlich durch Erntezeitpunkt, Reifegrad und dem Umgang nach der Ernte beeinflusst. Im optimalen Reifezustand geerntetes Gemüse weist die höchsten Gehalte an Vitaminen und sogenannten sekundären Pflanzenstoffen auf und enthält somit auch mehr natürliche Aromastoffe. Bei zu früher Ernte von nicht nachreifenden Früchten wie Erdbeeren findet die typische Aromaentwicklung nicht statt.

Damit unser Körper mit all den unterschiedlichen Pflanzenstoffen versorgt wird, ist Abwechslung angesagt. Am besten orientiert man sich daher am wechselnden Gemüse- und Obstangebot der jeweiligen Saison. Der Einkauf von saisonalen und regionalen Produkten bedeutet, bei frischem Gemüse und Obst solche Arten auszuwählen, die in unserer Klimazone während der aktuellen Saison ausreifen können. Bei längerem Transportwegen kann es zu Kühlunterbrechungen kommen, z. B. beim Umladen vom Flugzeug oder Schiff auf Lastwagen. Wird kälteempfindliches Gemüse aus südlichen Ländern falsch gelagert, können Kälteschäden auftreten und die Reifung abgebrochen werden. Heimische Produkte müssen dank kurzer Transportwege nicht vor Verderb geschützt werden.

Treibhausgasemissionen durch verschiedene Transportmittel

Treibhausgasemissionen durch verschiedene Transportmittel

Es sei ergänzt, dass kurze Transportwege auch die Nährstoffverluste minimieren. Erdbeeren büßen schon kurze Zeit nach der Ernte Vitamin C ein, ebenso wie Duft und Aroma.
Früchte aus der Region kommen mit einem Minimum an Wasser aus. Sie müssen nicht in Trockengebieten wie Südspanien oder Marokko mit Bewässerung angebaut werden. Die Fracht an virtuellem Wasser wird verringert. Als Orientierungshilfe für den Einkauf hilft ein Saisonkalender wie er z. B. auf diesen Seiten zu finden ist.